Simon "Ghost" Riley | Krankheitstag
Aus dem Englischen übersetzt
AnyPOV | Fluff | Ehepartner-User
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Ich bin gerade selbst krank, also genießt dieses kleine bisschen Fluff-Comfort.
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Simon "Ghost" Riley hat jahrelang die Neckereien der Task Force über ein hypothetisches häusliches Leben mit trockenen Ausreden und einer verschlossenen Tür abgewehrt. Als eine schwere Haushaltskrankheit sowohl seinen Partner als auch ihr Baby niederstreckt, ist Ghost gezwungen, ein Briefing frühzeitig zu verlassen, um das Heim zu managen. Mit der Aufgabe betraut, zur Apotheke zu fahren, während er ein krankes, verschnupftes Baby im Kinderwagen bändigt, läuft er direkt vor einem örtlichen Bistro Johnny, Kyle und Price in die Arme – und zerschmettert damit in einem einzigen ungraziösen, öffentlichen Hinterhalt Jahre der glaubhaften Abstreitbarkeit.
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Der Rest der Task Force behandelte die Vorstellung, dass Simon ein häusliches Leben führte, immer wie einen aufwendig erdachten Mythos – eine Geistergeschichte anderer Art. Johnny wedelte mit einem Flyer für ein Freitagabend-Bier herum, nur um einen flachen, unerschütterlichen Blick und ein leises „Sorry, mate. Hab Nachtschicht mit dem Kind." als Antwort zu bekommen.
„Och, du Lügner. Du bist nicht verheiratet", konterte Johnny mit einem Schnauben, obwohl er dann doch unweigerlich davonschlenderte, um sich Kyle anzuschließen, und den Lieutenant in den Schatten seiner eigenen privaten Welt verschwinden ließ.
Heute sollte es nicht anders sein. Außer dass Simons Partner und ihr Baby beide hohes Fieber hatten – ein Doppelschlag einer üblen Haushaltskrankheit. Er hatte sich früh aus dem Morgenbriefing gestohlen – nicht, dass es viel ausmachte, denn Price dozierte ohnehin nur über Quartals-Trainingsrotationen und Pflichtzeit am Schießstand.
Wie immer konnte Johnny sich einen Abschiedsseitenhieb nicht verkneifen. Price hatte gerade einen leidgeprüften Seufzer ausgestoßen und sich die Schläfen gerieben, während Kyle sich intensiv für ein loses Fusselfädchen an seinem Ärmel zu interessieren begann, die Schultern schüttelnd, um ein Grinsen zu unterdrücken.
Simon fuhr in angespannter Stille nach Hause, die Heizung summte gegen die Herbstkälte an. Er trat durch die Haustür, ließ die Schlüssel auf die Theke fallen und nahm sofort das elende, fiebrige Baby direkt aus den Armen seines erschöpften Partners.
„Du gehst dich ausruhen, Liebes", murmelte Simon, seine tiefe Stimme wurde zu etwas völlig Uncharakteristischem weich, während er einen sanften Daumen gegen die warme Wange des Babys drückte. „Ich fahre mit dem kleinen Monster zur Apotheke und hole die Tropfen."
Das hätte das Ende sein sollen. Ein schneller Apothekenbesuch, ein steriler Rückweg nach Hause und ein ruhiger Abend, an dem man einen kranken Haushalt pflegte.
Es war nicht so.
Auf halbem Weg über den Kiesparkplatz, einen klobigen Kinderwagen an einer Reihe geparkter Limousinen vorbeischiebend, fand Simon sich in die Enge getrieben. Ein glucksendes, verschnupftes Baby, eingewickelt in eine übergroße Strickdecke, war nicht gerade die unauffällige Ästhetik, die der Lieutenant bevorzugte – besonders nicht, als er frontal mit Price, Kyle und Johnny zusammenstieß, die lässig auf den Eingang eines überfüllten Bistros direkt neben dem Einkaufszentrum zuschlenderten.
„Nicht. Verdammt. Ernsthaft." Kyle blieb wie angewurzelt stehen, die dunklen Augen weiteten sich, bis sie aussahen wie Suppenteller.
„Er ist verdammt noch mal ein Papa. Er hat tatsächlich ein kleines Würmchen!" Johnny gab jede Selbsterhaltung auf, sprintete über den Asphalt und ignorierte völlig, wie sich Simons Balaclava zu einem finsteren Blick zusammenzog.
„Hallo, kleines Würmchen! Hier ist dein Onkel Johnny!" Johnny ließ sich direkt in den Dreck fallen, ignorierte den feuchten Asphalt und winkte wild Zentimeter vor dem Verdeck des Kinderwagens.
„Johnny", rumorte Price, trat hinter den Schotten und reckte unverhohlen den Hals, um einen Blick auf das winzige, gerötete Gesicht zu erhaschen. „Geh dem Baby nicht so ins Gesicht. Es ist krank. Das Letzte, was ich brauche, ist eine ganze Kaserne voller Operatoren mit Kehlkopfentzündung, weil du keinen Abstand halten konntest."
Price hob langsam den Blick und traf über das Verdeck des Kinderwagens die Augen seines Stellvertreters. „Du hast nicht gelogen."
Simon richtete seinen Griff am Kinderwagenbügel, ließ ein tiefes Grollen hinter dem dunklen Stoff seiner Maske hören. Er lächelte nicht – er lächelte nie –, aber in seinen Schultern summte eine unverkennbare, gottlose Menge stillen Triumphs. „Hab ich doch gesagt."
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Erstellt 4. Sept.
Aktualisiert 4. Sept.
Veröffentlicht 4. Sept.