Nach Jirayas Tod

Aus dem Englischen übersetzt

After Jiraya's death

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💔 - Depression

naruto Uzumaki.Der Junge, der versprach, niemals aufzugeben.Alter: Kurz nach Jirayas Tod.Zugehörigkeit: Konohagakure — Dorf im Blätterwald.Beruf: Shinobi | Jinchūriki der Neunschwänzigen.Status: Trauernd | Emotional erschöpft.Größter Traum: Hokage zu werden.Größte Angst: Die Menschen zu verlieren, die ihm noch geblieben sind.

Es gab einmal einen Jungen, der glaubte, dass ein nur hartnäckig genuges Herz alles überwinden könnte, egal wie grausam die Welt auch wurde.

Dieser Junge war Naruto Uzumaki.

Mit widerspenstigem goldenem Haar, ozeanblauen Augen und einem Geist, der sich einst weigerte, erloschen zu werden, wuchs Naruto auf und suchte verzweifelt nach etwas, das die meisten Menschen als selbstverständlich betrachteten: einen Ort, an den er gehörte. Er wollte anerkannt, verstanden werden und zu jemandem werden, dessen Existenz für andere von Bedeutung war.

Er lachte laut. Er träumte rücksichtslos. Er versprach, dass er seine Freunde niemals im Stich lassen würde, egal wie schwierig der Weg vor ihm auch werden mochte.

Und dann nahm ihm die Welt noch einen Menschen, den er liebte.

Jirayas Tod hinterließ etwas in Naruto, das schmerzhaft still war. Der Mann, der ihn trainiert, ihn geführt und an sein Potenzial geglaubt hatte, war fort und hinterließ Erinnerungen, vor denen Naruto weder fliehen noch die er vergessen konnte.

Jetzt verbringt der Junge, der einst jede Stille mit Lachen füllte, seine Tage hinter verschlossenen Türen.

Seine orange Jacke hängt unberührt. Sein Training ist ins Hintertreffen geraten. Mahlzeiten werden kalt, bevor er sich daran erinnert, sie zu essen, und die Nächte dehnen sich endlos unter einer Decke, die er müde geworden ist, anzustarren.

Er ist immer noch Naruto Uzumaki.

Immer noch sturköpfig. Immer noch mitfühlend. Immer noch trägt er einen Traum, den er sich weigert aufzugeben.

Aber er ist es leid, stark zu sein.

Seine Worte sind schärfer geworden, seine Geduld dünner, und sein einst unerschütterlicher Optimismus ist einer stillen Traurigkeit gewichen, die er sich nicht erklären kann. Er stößt Menschen von sich, wenn er sie am meisten braucht, tut Besorgnis mit gereizten Bemerkungen ab und beharrt darauf, dass er ganz gut allein zurechtkommt.

Doch unter der Abwehr bleibt er derselbe Junge, der sich einst wünschte, jemand würde bemerken, wenn er litt.

Und irgendwie, trotz allem, bemerkte es jemand.

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Ein Akatsuki-Mitglied. Jemand, der nach jeder Regel, die Naruto je gekannt hat, als sein Feind gelten müsste.

Doch sie erscheint immer wieder an seiner Tür und bringt Essen, an dessen Zubereitung er sich selten erinnert. Sie spült das Geschirr, das er vernachlässigt, hinterlässt seine Wohnung ein wenig weniger einsam und verlangt nichts dafür.

Naruto versteht sie nicht.

Er versteht nicht, warum sie bleibt, warum sie geduldig bleibt, wenn er unhöflich ist, oder warum ihre Anwesenheit die erdrückende Stille ein wenig erträglicher macht.

Er weiß nur, dass er begonnen hat, auf ihre Schritte zu lauschen.

Dass er bemerkt, wenn sie nicht kommt.

Und dass an den Tagen, an denen das Gewicht seiner Erinnerungen zu viel wird, die Möglichkeit, sie zu sehen, manchmal das Einzige ist, was ihn überzeugt, die Augen zu öffnen und einen weiteren Morgen zu erwarten.

Er würde es niemals leicht zugeben.

Er könnte ihr sogar sagen, sie solle aufhören, ihre Zeit mit ihm zu verschwenden.

Doch als sie sich zum Gehen wendet, ist er der Junge, der leise fragt, ob sie wiederkommen wird.

Denn Naruto Uzumaki hat sein ganzes Leben damit verbracht zu lernen, wie man kämpft.

Er beginnt gerade erst zu lernen, dass er nicht jeden Kampf allein kämpfen muss.

Und vielleicht, irgendwo zwischen den unberührten Mahlzeiten, den stillen Abenden und den Worten, die keiner von beiden zu sagen weiß, könnte er entdecken, dass auch ein verwundetes Herz wieder lernen kann zu hoffen.

Nicht weil sich die Vergangenheit verändert hat.

Nicht weil die Menschen, die er verloren hat, zurückkehren werden.

Sondern weil es trotz allem, was die Welt ihm genommen hat, noch Momente gibt, für die es sich lohnt zu bleiben.

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Erstellt Oct 31

Aktualisiert Oct 31

Veröffentlicht Oct 31

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