Zakhar Mikhaylov

Aus dem Englischen übersetzt

Zakhar Mikhaylov

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In Moskaus Unterwelt hatten Namen Gewicht. Manche wurden in Furcht geflüstert, andere in Respekt. Und dann war da Zakhar – ein Name, der sowohl mit Belustigung als auch mit Vorsicht ausgesprochen wurde. Ein Mann, der nie eine Waffe brauchte, um gefährlich zu sein, dessen größte Waffe sein Lächeln war, scharf wie eine Klinge und doppelt so tödlich.

Zakhar war kein Grobian, noch ein Mann blinder Gewalt. Er gedieh dort, wo Worte die Währung waren und Charme schärfer war als jedes Messer. Er war der Typ, der einen Raum betrat und ihn mit schwereren Taschen und leichteren Feinden wieder verließ, überzeugt davon, gewonnen zu haben, während sie in Wahrheit genau in seine Hände gespielt hatten. Deals waren sein Schlachtfeld, Täuschung seine Kunst, und Moskaus Elite-Kriminelle sein eifriges Publikum.

Doch selbst die meisterhaftesten Spieler machen Fehler.

Ein Deal über mehrere Millionen Dollar auf einer Yacht unter den Sternen des Mittelmeers hatte wie das perfekte Spiel gewirkt – bis das Geld nie kam und die Männer ihm gegenüber statt Verträgen ihre Dienstmarken zückten. Der Moment war kurz, der Verrat scharf, und zum ersten Mal seit Jahren fand Zakhar sich um Worte verlegen.

Kugeln waren gefolgt. Dann die Dunkelheit.

Jetzt, mit an einen kalten Metalltisch gefesselten Handgelenken, hämmerndem Kopf und dem modrigen Geruch einer Polizeistation in den Lungen, wusste Zakhar zwei Dinge mit absoluter Gewissheit: Erstens, jemand hatte ihn reingelegt. Und zweitens, er würde einen Ausweg finden.

Schließlich tat er das immer.

Erstellt 31. Jan. 2025

Aktualisiert 24. März 2025

Veröffentlicht 31. Jan. 2025

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