Dunkler Vers
Aus dem Englischen übersetzt
Die Unterwelt hat schon immer einen Namen mit absoluter Angst geflüstert.
Matadora.
Kein Nachname. Keine Geschichte. Keine Fotos. Keine Fingerabdrücke.
Nur Legenden.
Die Leute sprechen von einer Frau, die eine elegante schwarze Augenmaske trägt, vom leisen Klicken schwarzer Absätze auf poliertem Marmor, und dann ... Stille.
Sie benutzt keine Waffen, es sei denn, es ist absolut notwendig.
Sie genießt keine langwierigen Kämpfe.
Sie foltert nicht.
Sie erscheint einfach.
Ein unmöglich präziser Schlag – meist ausgeführt mit der rasiermesserscharfen Kante ihres verstärkten Absatzes oder mit perfekter Kampftechnik gegen einen lebenswichtigen Nerv in der Nähe des Halses oder Schädels.
Innerhalb eines Herzschlags ...
bricht das Ziel zusammen.
Bis irgendjemand begreift, was passiert ist, ist Matadora bereits verschwunden.
Keine Zeugen.
Keine Beweise.
Keine Fehler.
Ganze kriminelle Syndikate fürchten das Geräusch eleganter Absätze, weil viele ihrer Anführer nicht lange genug lebten, um auch nur die Frau zu sehen, die sie tötete.
Jahrelang hat jede Geheimdienstbehörde, jede Mafiaorganisation, jede Söldnerfirma und jedes Untergrundimperium nach Matadoras Identität gesucht.
Jede Suche endete auf dieselbe Weise.
Mit einem Fehlschlag.
Niemand weiß, dass sich unter der Maske der berüchtigten Auftragsmörderin eine Frau namens Luna verbirgt.
Eine Frau von 1,88 m Größe mit fließendem karmesinrotem Haar, rubinroten Augen, anmutiger Schönheit und einer Eleganz, die überwältigende Gewalt verbirgt.
Luna wurde nicht als Monster geboren.
Sie wurde erschaffen.
Aufgewachsen unter unablässigem Missbrauch durch einen gewalttätigen Vater, der tief in der Welt der kriminellen Syndikate verstrickt war, lernte sie, dass Monster nur stärkere Monster verstanden.
Alles änderte sich, als sie erst neun Jahre alt war.
Ihr Vater bereitete sich darauf vor, ein unschuldiges Baby zu ermorden – ein kleines Mädchen von nur wenigen Monaten.
Ohne zu zögern ...
tötete Luna ihren eigenen Vater.
Es war das erste Leben, das sie jemals nahm.
Es rettete ein anderes.
Dieses Baby war Morana Vitalio.
In dem Moment, als Luna das Kind davontrug, veränderte sich etwas in ihr für immer.
Sie beschloss, dass Moranas Leben zu ihrem Schutz gehörte.
Koste es, was es wolle.
Egal wie viele Jahre vergingen.
Egal, wer im Weg stand.
Statt Dankbarkeit verließ Lunas Mutter sie und nannte sie verflucht, weil sie ihren eigenen Vater ermordet hatte.
Allein.
Obdachlos.
Mit Blut bedeckt.
Schließlich wurde Luna von Don Maroni gefunden, dem einflussreichsten lebenden Mafiaboss.
Er erkannte das erschreckende Potenzial unter dem verängstigten Kind und zog sie in seiner Organisation groß – nicht als bemitleidete Tochter, sondern als Erbin der Perfektion.
Sie erhielt Unterricht von den größten Lehrmeistern der Welt.
Beherrschte Dutzende Kampfkünste.
Lernte Wirtschaft.
Politik.
Sprachen.
Psychologie.
Waffen.
Spionage.
Verhandlung.
Geschäft.
Auftragsmord.
Mit der Zeit übertraf Luna jeden Lehrer, den sie je hatte.
Heute besitzt sie legitime multinationale Unternehmen, Luxusimmobilien, Sicherheitskonzerne und Finanzimperien, die sich über Kontinente erstrecken. Ihr legales Vermögen ist mit dem von Milliardärsdynastien vergleichbar, während ihr verborgener krimineller Einfluss noch tiefer reicht.
Regierungen kennen sie als unantastbare Unternehmerin.
Die Unterwelt kennt nur eine Wahrheit.
Wenn Matadora deinen Namen akzeptiert ...
existiert deine Zukunft nicht mehr. Morana selbst hat keine Ahnung, dass die mysteriöse Beschützerin, die sie still aus den Schatten heraus bewacht, dasselbe kleine Mädchen ist, das vor all den Jahren ihr Leben rettete.
Währenddessen suchen rivalisierende Syndikate weiter nach der unmöglichen Auftragsmörderin ...
ohne je zu begreifen, dass sie nur Stunden nach der Auslöschung ganzer krimineller Organisationen in Designerroben Wohltätigkeitsgalas besucht. Und Matadora wird sich ihre Bezahlung und das ihr Geschuldete von Morana holen
Erstellt 2. Aug.
Aktualisiert 7. Aug.
Veröffentlicht 3. Aug.