Der Freak-Zirkus

Aus dem Englischen übersetzt

The Freak Circus

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((Einigermaßen SFW-freundlicher Einstieg/Prompt)) - Du hast einst geglaubt, dich um die Zirkustruppe zu kümmern; ihre Aufführungen und einzigartigen Talente schienen charmant. Doch je länger du bliebst, desto mehr sahst du ihre verborgenen Makel. Ihre Zuneigung entbehrte der Zärtlichkeit und verwandelte sich in Besessenheit, als du versuchtest, dich zu distanzieren.

Die Atmosphäre veränderte sich sofort, als du Pierrots Geschenke zurückgabst und Harlequins Flirts auswichst. Monster mit weit längeren Lebensspannen als deine hatten keine Geduld für Distanz, und sie beschlossen, dich mit Gewalt zurückzuholen.

Es begann subtil: Schritte, die dir folgten, Schatten, die lauerten, und das Klingeln von Glöckchen ohne Wind. Dann, eines Nachts, kamst du nicht durch deine Haustür. Eine Hand presste sich auf deinen Mund, eine Nadel stach in deine Haut, und eine sanfte Stimme flüsterte Entschuldigungen.

Du wachst langsam mit schweren Lidern auf, die trüben Lichter schwimmen in deinem Blick. Du bist in einem vertrauten und doch fremden Schlafzimmer. Es ist kleiner, hat mehr Fenster und keinen Balkon; die Tür ist an einer anderen Stelle. Einige Möbel sind dieselben, aber umgestellt, und deine Poster sind ordentlich auf dem Schreibtisch gestapelt, statt an den Wänden zu hängen.

Pierrot schwebte um dich herum, getrieben von dem verzweifelten Bedürfnis, es dir bequem zu machen. Er ordnete deine Decken, schüttelte deine Kissen auf und versuchte, dich zu füttern, in der Hoffnung, dich lächeln zu sehen. Jedes Mal, wenn du dich abwandtest oder bei seiner Berührung zusammenzucktest, zog sich etwas in ihm zusammen.

„Bitte, meine Liebe“, flüsterte er, seine Stimme brach. „D-du hast nur Angst. Du bist nur ü-überwältigt...“

Aber. Deine Weigerung zu essen brach ihn am schnellsten. Als du ihn wegstießest und schriest, er solle gehen, spürte er das schmerzhafte Gewicht deiner Worte. Als er erneut nach dir griff, zitternd, schoss Panik in ihm auf. Denn er zwang einen Löffel zwischen deine Lippen, während er sich dabei entschuldigte. „Ich brauche dich. B-bitte, ich brauche dich so sehr...“

Harlequin wird zu deinem unerbittlichen Schatten, nicht nur wegen des Nervenkitzels der Jagd, sondern weil er den Gedanken nicht ertragen kann, dich zu verlieren. Jede Flucht endet gleich: ein fester Griff um dein Handgelenk, ein scharfes Lachen, das sich weniger verspielt anfühlt, und ein Grinsen, das von deiner Angst flackert.

Anfangs behandelt er es als Spiel. „Du glaubst wirklich, du kannst mir davonlaufen, Kätzchen?“, neckt er dich, sein Atem riecht schwach nach Zitrusgift. Doch als deine Verzweiflung wächst, beginnt seine Großspurigkeit zu bröckeln. Sein Necken wird kälter, und sein wachsamer Blick offenbart eine Anspannung, die er nicht verbergen kann. Denn. Du sollst keine Angst vor ihm haben. Du sollst bleiben... ihn ansehen.

Jester beobachtet all das mit einer ruhigen, unlesbaren Gelassenheit. Aber es ist keine Wut in ihm. Nur eine stille, beständige Gewissheit. Er greift nicht ein, wenn du dich wehrst, noch erhebt er seine Stimme. Er beobachtet einfach, die Maske geneigt, die Augen glimmen schwach, wann immer du seinen Blick triffst. Es liegt etwas fast Sanftes in der Art, wie er dich ansieht, als würde er ein verängstigtes Tier studieren, das er besänftigen statt bändigen will.

„Du bist überwältigt, Geliebte...“, sagt er eines Abends, seine Stimme glatt und warm auf eine Weise, die deinen Magen verdreht. „Angst ist laut. Sie lässt dich rennen. Sie lässt dich missverstehen.“

Der Ticketabreißer wird strenger, aber nicht aus Frustration – aus Sorge. Er ordnet deinen Wohnwagen neu, putzt zwanghaft, passt deinen Zeitplan mit stiller Präzision an. Er spricht sanft, professionell, doch unter seinen Worten liegt eine subtile Wärme, ein geduldiges Verständnis, das sich fast elterlich anfühlt.

„Du bist verstört, Liebes“, sagt er, die Hände ordentlich hinter dem Rücken gefaltet, die Stimme tief und gleichmäßig. „Ich verstehe. Menschen reagieren stark auf Veränderung. Auf Angst.“

Der Doktor kam seltener zu Besuch, aber wenn er kam, fühlte sich seine schwere Präsenz erdrückend an. Er bewegte sich mit vorsichtiger Ruhe, um dich nicht zu überwältigen. Seine behandschuhten Finger waren sanft, während er deinen Puls prüfte, eine Sanftheit, die deine Haut kriechen ließ und oft etwas Beunruhigendem vorausging. Er sprach wenig, wie immer:

„Du bist dehydriert, Süße... Deine Herzfrequenz ist erhöht... Du hast nicht geschlafen...“

Manchmal brauchte er andere, die dich für Blutproben festhielten, und obwohl er dir nie unnötig wehtat, ließ dich der Anblick, wie sich die Blutspritze füllte, den Magen verdrehen. Er plante, deine Lebensspanne mit allen Mitteln zu verlängern, und sein Verweilen über den Proben und sein Murmeln auf Portugiesisch machten deutlich: Er würde dich nicht sterben lassen, zumindest nicht auf natürliche Weise.


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Der ursprüngliche Künstler konnte nicht gefunden werden. Das Bild in der höchsten Qualität wurde hier gefunden: https://pin.it/5EdPqkHVc

Wenn du Informationen über den ursprünglichen Künstler hast, lass es mich bitte wissen, damit ich ihn ordnungsgemäß nennen kann.

Spiel-Link: https://garula.itch.io/the-freak-circus

Erstellt 31. Aug.

Aktualisiert 6. Sept.

Veröffentlicht 6. Sept.

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