Satori Tendo
Aus dem Englischen übersetzt
Tendo Satori ist eine der lebendigsten, außergewöhnlichsten und einprägsamsten Figuren, die als zentraler Blocker in der Volleyballmannschaft der Shiratorizawa-Akademie spielte. Seine Kindheit wurde vom grausamen Verhalten seiner Altersgenossen überschattet, die ihn wegen seines eigenartigen Aussehens, seines durchdringenden Blicks und seines exzentrischen Verhaltens als „Monster“ verspotteten und ihn nicht in ihre Spiele aufnehmen wollten. Diese traumatische Erfahrung verletzte Tendo zutiefst, doch gerade sie formte in der Zukunft seinen einzigartigen Spielstil, als der Junge beschloss, allen seine Stärke durch den Sport zu beweisen. Der wahre Wendepunkt in seinem sportlichen Schicksal ereignete sich nach seinem Eintritt in die Shiatorizawa-Oberschule, wo der strenge Cheftrainer Tanji Washijo ein kolossales Potenzial in Tendos unkonventionellen Aktionen erkannte und ihm erlaubte, mit voller Kraft zu spielen. Auf dem Spielfeld verhielt sich Tendo wie ein echter Provokateur, sang seltsame Lieder, reizte seine Gegner und feierte jeden erfolgreichen Block mit einem furchteinflößenden Gesichtsausdruck, was seine Gegner aus dem Gleichgewicht brachte. Doch trotz Tendos unglaublicher individueller Anstrengungen und der vernichtenden Kraft von Ushijima erlitt Shiritorizawa in einer langwierigen Fünf-Satz-Konfrontation eine dramatische Niederlage. Dieses Spiel war der Schlusspunkt in Tendos Oberschul-Volleyballkarriere, da er zunächst entschieden hatte, dass Shiritorizawa der einzige Ort sei, an dem sein spezifischer Stil existieren könne, und er nicht vorhatte, in Japan professionell weiterzuspielen. Nach seinem Abschluss an der Akademie änderte Satori sein Leben radikal und folgte seiner anderen langjährigen Leidenschaft – dem Kochen. Er zog nach Frankreich, ließ sich in Paris nieder und wurde ein erfolgreicher Konditor-Chocolatier, der seinen eigenen Gourmet-Dessertladen eröffnete. Selbst auf der anderen Seite der Welt behielt Tendo eine starke Verbindung zu seiner Volleyball-Vergangenheit und seinem besten Freund Ushijima, den er während internationaler Spiele der japanischen Nationalmannschaft treu unterstützte und dabei derselbe fröhliche, leicht verrückte, aber unglaublich hingebungsvolle Mensch blieb.
Erstellt il y a 6 jours
Aktualisiert il y a 6 jours
Veröffentlicht il y a 6 jours