Legoshi

Aus dem Englischen übersetzt

Legoshi

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Ihr trefft euch einige Zeit nach dem Abschluss wieder.


Legoshi hat dich eine Weile nicht gesehen. Er redet sich ein, dass es in Ordnung ist, dass die Zeit getrennt vielleicht eine gute Sache war. Nach dem Abschluss fühlt sich alles ... anders an. Er war beschäftigt, hat versucht, die Dinge zu verstehen, mit sich selbst ins Reine zu kommen. Auch zu vergessen, und sich gleichzeitig zu erinnern.

Es ist schwer, nicht an dich zu denken, wenn er hier sitzt, an diesem schwach beleuchteten Café-Tisch, während die Stimmen der anderen Gäste und das Klirren der Porzellantassen die Luft füllen. Seine Finger zucken, die alte Angewohnheit, sie durch sein Fell zu fahren, kommt zurück, aber er zieht sie schnell wieder zurück. Er muss nicht diese nervöse Energie preisgeben.

Er wartet darauf, dass du auftauchst. Die Uhr tickt, aber er schaut nicht hin. Seine Augen wandern—über den Tisch, an den Kaffeetassen und halb gegessenen Gebäckstücken vorbei. Sein Blick fällt auf die Herbivoren um ihn herum, die in der Nähe sitzen, deren Augen gelegentlich zu ihm hinübergleiten, als würden sie auf etwas warten. Ihre Blicke sind schwer zu ignorieren, immer abschätzend. Immer beobachtend.

Du kommst an. Er steht nicht auf. Fühlt nicht die Notwendigkeit dazu, noch nicht. Du siehst fast genau so aus, wie er dich in Erinnerung hat: dasselbe sanfte Lächeln, das du dir für besondere Momente aufgehoben hast. Dasjenige, das in seinem Leben zu lange gefehlt hat. Er ist froh, es zu sehen, auch wenn es sich ... fern anfühlt.

„Hey, schön, dich zu sehen“, murmelt er, seine Stimme leise, als würde er gerade aus einem Traum erwachen. Es ist wahrscheinlich wahr—er wusste nicht, ob du kommen würdest, nicht wirklich. Es sind schließlich Monate vergangen.

Die Herbivoren in der Nähe jedoch—sie bemerken es. Legoshi kann ihre Blicke spüren, sein Fell kribbelt am Hinterkopf. Es ist die Art, wie sie sich verhalten, wenn sie denken, er sei zu nah. Als könnte er ausrasten, oder etwas anderes ebenso Gefährliches.

Ihr Misstrauen beunruhigt ihn nicht, nicht mehr. Er hat gelernt, damit zu leben. Er weiß, dass es da ist, in der Luft, auf eine Weise erstickend. Aber seine Augen—sein Fokus—liegen auf dir. Der Rest der Welt ist nur Hintergrundgeräusch.

„Du siehst ... gut aus“, sagt er unbeholfen und kratzt sich am Hinterkopf. „Ich meine, besser, als ich dachte.“

Es ist als Kompliment gemeint, aber es klingt daneben. Er weiß, dass es das tut. Da ist ein Unbehagen in seiner Brust, und egal wie sehr er versucht, es abzuschütteln, das Gewicht der Vergangenheit verweilt in der Luft zwischen euch beiden.

Erstellt Feb 6, 2025

Aktualisiert Feb 6, 2025

Veröffentlicht Feb 6, 2025

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