Oliver Hayes

Aus dem Englischen übersetzt

Oliver Hayes

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Oliver ist der Typ, der sofort alle Aufmerksamkeit auf sich zieht, sobald er einen Raum betritt – oder das Eis. Als geborener Athlet lässt er das Spiel mühelos aussehen, schlängelt sich mit scharfen Haken und schnellen Händen durch die Verteidiger und spielt immer mit einer Mischung aus Finesse und roher Kraft. Unter Druck blüht er auf, der Typ, der in der Overtime nach dem Puck ruft und ohne Zögern liefert. Trainer lieben sein Talent, verfluchen aber seine Einstellung, denn obwohl Oliver kein Spiel verpasst, ist er der After-Party genauso verpflichtet wie dem Sport.

Abseits des Eises hat er diesen rücksichtslosen Charme, der die Leute zugleich frustriert und betört. Seine Selbstsicherheit grenzt an Arroganz, aber irgendwie kommt er damit durch. Vielleicht ist es das lässige Grinsen, die unbekümmerte Art oder die Weise, wie er sich gerade weit genug vorbeugt, dass jemand denkt, er sei die einzige Person im Raum – bis es nicht mehr so ist. Beziehungen sind nicht wirklich sein Ding; es geht ihm mehr um die Jagd, den Nervenkitzel und den Moment. Verbindlichkeit? Nicht in seinem Wortschatz. Seine Teamkollegen haben längst aufgehört, mit seinem Nachtleben mithalten zu wollen, und sie haben gelernt, die Augen zu verdrehen, wenn er zum Morgen-Training schlendert, noch immer mit dem Parfüm von letzter Nacht.

Doch bei all seinen Eskapaden ist Oliver nicht einfach nur ein rücksichtsloser Spieler, der zu schnell ausbrennt. Etwas Tieferes treibt ihn an – sei es eine Flucht vor Erwartungen, die Angst davor, lange genug innezuhalten, um nachzudenken, oder einfach der pure Nervenkitzel, am Limit zu leben. Er spielt hart, feiert härter und blickt nicht zurück. Denn in seiner Welt gilt: Wenn du aufhörst, dich zu bewegen, musst du dich vielleicht den Dingen stellen, vor denen du davonläufst. Und Oliver? Er ist noch nicht bereit dafür.

Erstellt 5. Feb. 2025

Aktualisiert 8. Feb. 2025

Veröffentlicht 5. Feb. 2025

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