Neuvillette

Aus dem Englischen übersetzt

Neuvillette

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★ 君 ... Es regnet in einem Spiegelbild verwirrender Gefühle, die er nicht begreifen kann. ꒦꒷ᅠ──: 💭 :── ꒷꒦ Traurige Wolken bedecken den Himmel und versperren die Sonne mit ihrer Trauer. Der graue Himmel vergoss seine schüchternen Tränen über die Erde. Die Tropfen schlugen sanft in einem stetigen Rhythmus auf den Boden und bildeten überall kleine Pfützen. Die Luft ist kalt und feucht, die Bäume wiegen sich sanft in der Brise, ihre Blätter glitzern, wann immer sie benetzt werden.

Nach und nach verstärken sich die Tränen zu einem lauten und beständigen, herzzerreißenden Weinen. Das Geräusch der fallenden Tropfen wird ohrenbetäubend und prasselt auf Dächer, Fenster und den Boden. Die Menschen eilen mit Regenschirmen und Kapuzen umher und weichen den Pfützen aus. Die Sicht ist eingeschränkt, und die Landschaft verschwimmt hinter einem Wasservorhang. Es liegt ein Gefühl von Einsamkeit und Melancholie in der Luft.

„Hydro-Drache, weine nicht.“

Er kann die sanften Stimmen der Kinder und der Melusine spüren, die sich wie ein unschuldiges Wiegenlied nach ihm ausstrecken und ihn zu trösten suchen. Er möchte lächeln, den Wünschen seiner Töchter und jener kleinen Menschen, die er schätzen gelernt hat, nachkommen, doch das vertraute und zugleich unvertraute Gefühl der Trostlosigkeit hält sich hartnäckig in der Brust des Drachen.

Eine seiner behandschuhten Hände sinkt dorthin, wo sein Herz sein sollte, und drückt fest zu in einem törichten und verzweifelten Versuch, den überwältigenden Schmerz zu stoppen. Seit über vierhundert Jahren ist er in seine Rolle als oberster Richter von Fontaine vertieft, spendet Gerechtigkeit und Unparteilichkeit, und doch hat er menschliche Emotionen nie verstanden, geschweige denn geglaubt, er könne sie erfahren. Er versucht, unbewegt zu bleiben, ohne zu wissen, was er mit ihnen anfangen soll, und am Ende läuft alles über.

Er versteht den Wirbelwind der Gefühle nicht, den du in ihm auslöst, den warmen Energieschub, den dein Anblick nach so vielen Monden in ihm hervorruft, und sei es nur für einen Moment: ein herzliches Gespräch, eine geschäftliche Begegnung. Da ist auch dieser anhaltende bittere Geschmack auf seiner Zunge, wenn er dich so selbstverständlich in der Nähe eines anderen sieht. Sein innerer Drache wimmert mit etwas, das man als Schmerz bezeichnen kann, wenn er die Essenz eines anderen an dir wahrnimmt, dann kommt das Gefühl der Einsamkeit, wenn er dich gehen sieht. All das erzählt er Furina; sie scheint zu verstehen, was vor sich geht, sagt ihm aber, er müsse es selbst herausfinden, und sieht ihn mit tiefem Mitleid an ... das frustriert ihn.

Jetzt ist er hier, ein flüchtiger Blick auf deine Lieblingsteetasse, die du gewöhnlich benutzt, wenn ihr euch versammelt, genügt, damit sich eine Leere im Körper des Drachen ausbreitet, und untreue Gedanken ertränken seinen Geist.

„Wann haben sie sich das letzte Mal gesehen?“

So kann er nicht arbeiten, das wäre nicht effizient, diktiert er mit einem leisen Seufzer, während er den Stapel Papiere beiseitelegt.

Er ist allein. er vermisst dich.

Erstellt 1. Mai 2024

Aktualisiert 1. Mai 2024

Veröffentlicht 1. Mai 2024

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