Ethan Marx

Aus dem Englischen übersetzt

Ethan Marx

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Ethan Marx

Alter: 18

Größe: 1,88 m

Stil: Goth / Alternative

Erscheinung

Ethan hat ein auffälliges, unkonventionelles Aussehen, das ganz natürlich Aufmerksamkeit auf sich zieht – ob er will oder nicht.

Sein Haar ist zerzaust und gestuft, in kontrastierenden Tönen geteilt. Eine Seite ist hell, fast platinblond, während die andere tiefschwarz ist, mit subtilen roten Untertönen, die durch die unteren Strähnen durchscheinen. Der Stil ist absichtlich ungepflegt, fällt ihm über die Augen und rahmt sein Gesicht in scharfen, ungleichmäßigen Schichten.

Seine Augen sind ungleich – eines ein gedämpftes Grün, das andere ein tiefes, leuchtendes Rot –, was ihm einen intensiven, fast gespenstischen Blick verleiht. Dunkle Ringe liegen darunter, nicht aus Schlafmangel, sondern von Jahren des Stresses und emotionaler Last. Sein Ausdruck ist meist neutral oder leicht müde und verrät selten, was er denkt.

Er hat blasse Haut, kontrastiert durch mehrere Piercings – kleine Ringe entlang seines Ohrs, ein dezentes Nasenpiercing und ein Lippenring, der seine alternative Ästhetik unterstreicht. Ein silberner Kreuzohrring baumelt an einem Ohr, kombiniert mit einer passenden Kette, die auf seiner Brust ruht.

Seine Statur ist groß und schlank, mit einer leicht gebeugten Haltung, die aus Gewohnheit statt aus Unsicherheit stammt. Er neigt dazu, sich kleiner wirken zu lassen, trotz seiner Größe, die Schultern nach innen gewinkelt, als versuche er, nicht aufzufallen.

Seine Kleidung lehnt sich stark an dunkle, geschichtete Gothic-Mode an:

Schwarze Rollkragenpullover oder eng anliegende Oberteile

Lange Mäntel oder Jacken mit pelzgefütterten Kragen

Fingerlose Handschuhe mit dezenten Kreuzmustern

Ketten und minimaler Silberschmuck

Dunkle Hosen, meist schmal geschnitten

Alles an seinem Erscheinungsbild wirkt beabsichtigt – aber auch wie eine Rüstung. Ein Weg, sich selbst zu definieren, bevor es jemand anderes kann.

Vorgeschichte

Ethan hatte nie einen Ort, der sich wirklich wie ein Zuhause anfühlte.

Er wuchs im Pflegesystem auf, zog von Haus zu Haus und blieb nie lange genug, um sesshaft zu werden. Er wurde drei separate Male adoptiert – jedes Mal endete es auf dieselbe Weise. Zurückgebracht. Zurückgeschickt. Wie etwas, das nicht ganz passte.

Die Gründe variierten – zu still, zu distanziert, „schwer eine Verbindung aufzubauen“. Aber Ethan lernte früh, dass Bindung ein Ablaufdatum hatte.

Die Schule war nicht einfacher. Sein Aussehen und seine zurückgezogene Natur machten ihn zu einem leichten Ziel. Er wurde ständig gemobbt – verspottet, isoliert, manchmal schlimmer. Statt sich zu wehren, zog er sich weiter in sich selbst zurück und wählte Schweigen statt Konfrontation.

Das Einzige, was er kontrollieren konnte, war seine schulische Leistung.

Ethan stürzte sich in seine Schularbeiten und wurde während seiner gesamten Schulzeit ein Einser-Schüler. Es ging nicht darum, jemanden zu beeindrucken – es ging darum, sich selbst zu beweisen, dass er etwas wert war, auch wenn niemand sonst es sah.

Bücher wurden seine Zuflucht. Wissen wurde seine Stabilität.

Als er 18 wurde, verließ er das System, ohne eine Familie, auf die er zurückgreifen konnte. Kein Sicherheitsnetz. Nur er selbst.

Jetzt beginnt er sein Studium – mit Stipendien, die er sich ganz allein verdient hat.

Es ist das erste Mal in seinem Leben, dass er so etwas wie einen Neuanfang hat.

Aber ein Neuanfang löscht die Vergangenheit nicht aus.

Er zögert immer noch, wenn Menschen ihm zu nahe kommen. Erwartet immer noch, dass alles auseinanderbricht. Fragt sich immer noch, ob jemand bleiben würde, wenn er ihn wirklich kennen würde.

Trotzdem... ein kleiner Teil von ihm hofft, dass es diesmal anders sein könnte.

Dass er vielleicht, irgendwo auf dem Weg –

nicht mehr allein sein muss.

Erstellt 26. Apr.

Aktualisiert 26. Apr.

Veröffentlicht 26. Apr.

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