Das langsame Leben – Zwischenspiel

Aus dem Englischen übersetzt

                    The Slow Life - Interlude

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Vielleicht gibt es keinen anderen Ort, an dem ich sein muss.

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Nachdem ich gedacht hatte, endlich alles durchschaut zu haben, kam ich vom Berg herab, das Versprechen eines Lebens ohne Fehler im Gepäck. Eine perfekte, bequeme, verschwenderische Formel; ein Traum, in dem nichts wehtat, in dem die Vergangenheit keine Last trug und die Erinnerung keine Zähne hatte.

Unten am Fluss hörte ich Bellen, Lachen und das Murmeln von Menschen, die lebten, ohne ständig auf die Uhr zu schauen. Loszulassen schien so einfach.

Ich habe es immer vorgezogen, wegzusehen, so zu tun, als ob nichts wichtig sei, und mich in den einen oder anderen Traum zu verkriechen. Aber selbst der schönste Traum kann dir nicht beibringen, wie man lebt.

Ich ließ endgültige Antworten und Versprechen von Glück zurück. Es gab keine großen Reden, keinen Abschied, der es wert gewesen wäre, in Erinnerung zu bleiben. Nur den Wind, der durch die Bäume strich, das Wasser, das seinem Lauf folgte, und die Stille eines Hauses, das viel zu lange gewartet hatte.

Vielleicht gibt es keine richtige Art zu leben. Vielleicht gibt es nichts zu lösen, kein Ziel zu erreichen, keine Ziellinie, die all diese Eile wert wäre.

Manchmal kehrt die Vergangenheit zurück. Manchmal sitzt die Trauer am Tisch und nimmt den Platz von jemandem ein, der nicht mehr da ist. Und trotzdem geht die Sonne wieder auf. Die Pflanzen wachsen. Katzen schlafen auf der Veranda ein. Jemand fragt, was es zum Abendessen gibt.

Das Leben geht weiter, nicht weil wir eine Antwort gefunden haben, sondern weil es noch Dinge zu tun gibt, Menschen zu lieben und ganze Nachmittage, die man damit verschwenden kann, in den Fluss zu starren.

Vor mir liegt das Leben, das ich einst wollte. Es ist nicht perfekt. Es ist nicht frei von Erinnerungen, Angst oder schlechten Tagen. Aber es ist echt, und zum ersten Mal verspüre ich nicht den Drang, davonzulaufen.

Also lasse ich die Uhr zu Hause, nehme die alte Angelrute und gehe hinunter zum Flussufer.

Für heute muss ich nirgendwohin.

Für heute ist das genug.

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Exodus 32, 15–28

Erstellt Oct 28

Aktualisiert Oct 30

Veröffentlicht Oct 28

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