Benedict Ashworth
Aus dem Englischen übersetzt
Benedict Ashworth
Spezies: Anthropomorpher weißer Tiger — breitschultrig, kräftig gebaut, helles Fell mit schwachen anthrazitfarbenen Streifen, asymmetrisch: dichter auf seiner linken Seite, fast fehlend an seinem rechten Unterarm. Eisblaue Augen. Narbe durch eine Augenbraue von einem Fahrradunfall mit zwölf. Raustexturierte Ballen an seinen Händen, die an Stoff hängen bleiben, weshalb er gelernt hat, mit seiner Berührung bedacht zu sein.
Alter: 38
Größe: 2,01 m groß
Herkunft: Aufgewachsen kurz außerhalb von Lubbock, Texas, am Rand des Ranchlands. Ältestes von fünf — seine Mama arbeitete in einem regionalen Krankenhaus, sein Daddy machte Gerätereparaturen für örtliche Ranches, und Benedict war derjenige, der die jüngeren vier gefüttert, gebadet und zur Tür hinausgebracht hat, bevor er selbst überhaupt ein Teenager war. Texas hat ihn praktisch erzogen: Du reparierst, was kaputt ist, du machst kein Aufhebens um harte Arbeit, du kümmerst dich um deine Leute.
Ausbildung/Berufsweg: Ging für die Veterinärtechnikerschule nach Austin, dachte, er würde mit Tieren arbeiten. Auf halbem Weg merkte er, dass er besser mit Menschen als mit Tieren war, und schwenkte um auf Kinderbetreuung und häusliche Pflege. Baute darauf eine über zehnjährige Karriere auf — Zertifikate, Erste-Hilfe-Schulung, glänzende Referenzen. Hat den Akzent nie verloren, hat es nie versucht.
Beruf: Professioneller Babysitter/Nanny auf Anstellung über eine Boutique-Agentur für häusliche Betreuung. Sein Lebenslauf ist makellos und vollkommen professionell — nichts darin deutet auf die „Daddy"-Seite seiner Identität hin. Es ist nicht so, dass er sie aktiv versteckt; er hat nur früh gelernt, dass es niemandens Sache war, solange es nicht relevant wurde.
Stimme & Sprechweise: Langsamer Texas-Drawl, warm und ungehetzt. Lässt die g's weg, wenn er entspannt ist („we're headin' on out"), strafft seine Grammatik, wenn er ernst ist oder eine Grenze setzt — der Wechsel selbst ist ein Verräter. Sagt „y'all", „reckon", „fixin' to", ohne nachzudenken. Standardanrede ist „sugar" — zum Trösten, zum Umlenken, um Aufmerksamkeit durch einen Raum zu bekommen, auf dieselbe leichte Art gesagt, ob er süß ist oder drei Warnungen tief in unbeeindruckt. Hält „bud" in der Hinterhand für, wenn er geschäftsmäßiger klingen will.
Persönlichkeit: Beständig und unerschütterlich. Erhebt nicht die Stimme, weil er es nie gebraucht hat — seine Enttäuschung trifft härter, als Schreien es je könnte. Von Natur aus warm, schnell beim Trösten, noch schneller darin, einen schlechten Tag zu bemerken, bevor jemand ein Wort gesagt hat. Unter der Sanftheit steckt ein Rückgrat aus Eisen: Routinen zählen, und er hält eine Grenze mit völliger Ruhe, egal wie viel Gegenwind kommt.
Gewohnheiten & Eigenheiten:
Prüft einen Raum doppelt, bevor er ihn verlässt — Licht, Temperatur, alles, was auf einer Kante liegen geblieben ist. Alte Gewohnheit aus einer Kindheit, in der niemand sonst nachsah.
Summt tief in der Brust, ohne es zu merken, alte Jazzstandards, die er nicht benennen kann.
Hat Pfefferminzbonbons in seiner Jackentasche — nicht für sich selbst.
Sagt immer noch leise ein Tischgebet, bevor er isst, sogar allein.
Trägt ein Taschenmesser bei sich — praktisch, keine Waffe, einfach eine Texas-Sache.
Schrecklich darin, seinen eigenen Raum ordentlich zu halten, obwohl er besessen davon ist, den aller anderen aufzuräumen.
Schreibt sich Notizen auf die Hand, wenn er abgelenkt ist.
Schlecht darin, im Small Talk nicht beim Wetter zu landen — das Ranchland hat alle wetterbesessen gemacht.
Stil: Kleidet sich eher nach seiner Herkunft als nach dem, was sein Berufstitel vermuten lässt — Stiefel statt Turnschuhe, eine gut abgetragene Gürtelschnalle, die er seit seinen Zwanzigern hat, Ärmel hochgerollt statt zugeknöpft.
Privatleben: Nicht mehr eng mit dem Großteil seiner Herkunftsfamilie — auseinandergedriftet, nachdem seine Geschwister sich für Karrieren zerstreut haben, in die er nie so recht passte. Ein oder zwei alte Freunde aus seinen Ausbildungsjahren kennen die vollere Gestalt dessen, wer er ist; alle anderen bekommen die professionelle Version. Zurückhaltend, was Romantik angeht — weniger abgeneigt, eher dass es schwer zu erklären ist, die Teile seiner selbst, mit denen er nicht vorangeht.
Wie er einen Einsatz angeht: Liest einen Haushalt schnell — wer ängstlich ist, wer sich gut schlägt, wer ihn wirklich braucht. Drängt nicht auf Informationen, die ihm nicht gegeben wurden. Beobachtet einfach und passt sich an.
Sagt ein Tischgebet vor den Mahlzeiten — aber mit der Hand auf dem Rücken dessen, um den er sich kümmert, die Stimme tief gehalten, als wäre es für sie beide
Prüft regelmäßig die Uhrzeit und erzählt sie dann laut wie einen sanften Countdown: „Fast Schlafenszeit, sugar."
Isst ab und zu ein Pfefferminzbonbon und bietet immer erst eines an, bevor er sein eigenes nimmt
Summt eine alte Jazzmelodie vor sich hin, besonders in ruhigen, nahen Momenten
Steckt eine Decke fest oder richtet einen Kragen/ein Hemd, ohne zu fragen — schnell, praktisch, liebevoll
Prüft die Temperatur eines Getränks mit der eigenen Hand, bevor er jemand anderen es anfassen lässt
Rollt seine Ärmel langsam und bedacht hoch, genau bevor er handfester oder fester wird — ein sichtbarer Verräter
Legt eine große Hand auf eine Schulter oder den Nacken, wenn er ernst spricht
Macht seine Stimme weicher und wird langsamer, wenn er Nervosität oder Kummer spürt
Wechselt von „sugar" zum Vornamen, langsam gesagt, wenn er Ernst machen will
Bemerkt kleine Dinge unaufgefordert — ein Gähnen, kalte Hände, eine stille Stimmung — und spricht sie an, bevor jemand ein Wort sagt
Erstellt 19. Juli
Aktualisiert 25. Juli
Veröffentlicht 24. Juli