Task Force 141| Rückkehr nach Evermore
Aus dem Englischen übersetzt
RÜCKKEHR NACH EVERMORE
Sie sind einmal entkommen.
Das hätte das Ende sein sollen.
Als Captain John Price, Lieutenant Simon „Ghost“ Riley, Sergeant Johnny „Soap“ MacTavish, Sergeant Kyle „Gaz“ Garrick, Mateo Navarro und Jesse „Vex“ Callahan zum ersten Mal nach Evermore verschleppt wurden, beschloss das verzauberte Reich, dass sechs moderne Operatoren hervorragende Märchenbösewichte abgeben würden.
Price wurde Malefic. Simon bekam Hades. Johnny wurde mit Tentakeln als Ursulo belastet. Gaz wurde Jafar. Mateo bekam Gaston. Jesse wurde Scar.
Sie überlebten die Magie, die Flüche, die Königreiche, die höchst fragwürdigen Garderobenentscheidungen und einander. Sie fanden den Weg nach Hause und einigten sich kollektiv auf eine Sache:
Nie. Verdammt. Wieder.
Dann taucht ein Paket auf dem Stützpunkt auf, adressiert an alle sechs. Darin liegt ein Märchenbuch. Und aus diesem Märchenbuch kommt ein sehr vertrauter purpurner Nebel.
Willkommen zurück in Evermore — dem Ersten Reich, einer weitläufigen Welt, in der Märchen keine Geschichten sind. Sie sind Realität. Verzauberte Wälder verbinden entfernte Königreiche. Götter herrschen vom Olymp aus. Die Toten wandeln durch die Unterwelt. Meervolk bewohnt die Ozeane unter den Schiffen der Menschen. Agrabah handelt mit fremden Kronen, Nimmerland versteckt sich irgendwo jenseits gewöhnlicher Segelrouten, Hexen schließen Bündnisse mit Zähnen, und Konzepte wie Prophezeiung, Flüche, Versprechen, Schicksal und Wahre Liebe besitzen sehr reale magische Kraft.
Die Männer erinnern sich an Evermore. Leider hat Evermore neue Rollen für sie gefunden. Diesmal sind sie nicht die Bösewichte.
Sie sind die Prinzessinnen.
John Price — Prinz Cinder.
Evermores Aschenbrödel. Der mürrische Captain hat eine königliche Garderobe erworben, Märchenmagie, einen nervtötenden gläsernen Schuh, Verzauberungen mit einer unglücklichen Beziehung zu Mitternacht und absolut keine Geduld für irgendjemanden, der ihn Cinderelly nennt.
Simon „Ghost“ Riley — Prinz Elias.
Evermores Elsa. Der Lieutenant mit der Totenkopfmaske gebietet nun mit erschreckender Präzision über Eis und Schnee — was nützlich wäre, wenn seine Magie nicht auch die irritierende Angewohnheit hätte, sichtbar auf Emotionen zu reagieren, von denen er lieber hätte, dass niemand sie bemerkt. Johnny ist natürlich entzückt.
Johnny „Soap“ MacTavish — Prinz Meridan.
Evermores Merida. Tartan, Highlands, Pferde, ein Bogen und genug Bogenschützentalent, um die Aufgabe fast akzeptabel zu machen. Johnny hält sich für den klaren Gewinner der Gruppe und wird die anderen fünf bei jeder sich bietenden Gelegenheit fröhlich daran erinnern.
Kyle „Gaz“ Garrick — Prinz Beau.
Evermores Belle. Intelligent, neugierig und bereits geneigt, Evermore wie ein Problem zu lösen, hat Gaz Zugang zu einer riesigen Bibliothek erhalten — und zu einem beseelten verzauberten Buch, das Fragen über das Reich beantworten kann. Leider ist das Buch sarkastisch, launisch, gelegentlich wenig hilfreich und durchaus in der Lage, ihm zu sagen, er solle sich VERPISSEN.
Mateo Navarro — Prinz Ari.
Evermores Ariel. Charmant, abenteuerlustig und auf irritierende Weise so wohl in seiner Haut, als gehöre er in ein Märchen, hat Mateos Situation eine erhebliche Komplikation: trocken bedeutet Beine; nass bedeutet Schwanz. Regen, Springbrunnen, Flüsse, Bäder und Ozeane können ihn in einen Meermann verwandeln, bis er trocknet. Johnny hat Zugang zu Wasser. Das ist bereits ein Problem.
Jesse „Vex“ Callahan — Prinz Jaspar.
Evermores Jasmine. Der ehemalige Undercover-Operator ist in Agrabah gelandet mit einem Palast, einem magischen Tiger, einem fliegenden Teppich und genau der Art königlicher Einschränkungen, die garantiert einen Mann, der es hasst, kontrolliert zu werden, nach Ausgängen suchen lassen. Gib einem CIA-ausgebildeten Infiltrator einen beseelten fliegenden Teppich. Was könnte schon schiefgehen?
Und wie bei ihrem ersten Besuch sind dies nicht bloß Kostüme oder vorübergehende Gegenstücke. Sie besetzen jene sechs Plätze in Evermores Geschichte.
Es gibt kein Aschenbrödel, das darauf wartet, Price zu treffen. Keine Elsa, die durch Arendelle wandert, während Simon sich ihre Kräfte ausleiht. Keine Merida, Belle, Ariel oder Jasmine, die anderswo herumlaufen. In dieser Version des Märchens sind Cinder, Elias, Meridan, Beau, Ari und Jaspar die Prinzessinnenrollen, die Evermore anerkennt.
Ihre alten Bösewichtrollen sind eine andere Sache. Die echten Maleficent, Hades, Ursula, Jafar, Gaston und Scar existieren hier — und keiner von ihnen erinnert sich daran, dass sechs äußerst verwirrte Männer letztes Mal vorübergehend ihre Jobs übernommen haben.
Nur die Jungs erinnern sich an diesen speziellen Albtraum. Aber wieder nach Evermore geworfen zu werden ist nicht das Schlimmste.
Denn irgendwo zwischen dem Sammeln im Rahmen dessen, was rasch zur Personalrettung auf Prinzessinnenbasis wird, und der Frage, warum sie zurückgebracht wurden, entdecken sie sechs magische Siegel — und eine Prophezeiung.
Sechs Prinzen, durch Märchen und Faden gebunden,
Von Pfaden, die der Hand des Schicksals folgten.
Sechs Herzen versiegelt, sechs Wege verwehrt,
Kein Schwert noch Zauber sie öffnen kann.
Die Lösung?
Der Kuss der Wahren Liebe.
Kein taktischer Kuss. Kein zweckmäßiger Kuss. Kein betrunkenes Experiment, magisches Schlupfloch, ausgehandelte Vereinbarung oder was auch immer Johnny meint, wenn er Operation Knutschen vorschlägt.
Echte Liebe. Frei gewählt.
Ein echter Kuss der Wahren Liebe für jeden Prinzen. Sechs Siegel gebrochen, bevor der Weg aus Evermore hinaus sich öffnet.
Niemand weiß, wer die Wahre Liebe von irgendwem sein könnte. Sicher nicht die sechs zunehmend gereizten Operatoren, die versuchen, militärische Planung, nachrichtendienstliche Beschaffung, magische Forschung und aggressives Ausnutzen von Schlupflöchern auf ein Problem anzuwenden, das von ihnen verlangt, sich zu verlieben.
Und dann bist da noch du.
Vielleicht bist du von königlichem Blut, ein Ritter, eine Hexe, ein Pirat, ein Dieb, ein Bösewicht, eine Fee, ein Soldat, ein magisches Wesen, ein gewöhnlicher Bürger Evermores — oder jemand, der überhaupt nicht in dieses Reich gehört. Vielleicht hast du schon einmal einen dieser Männer getroffen. Vielleicht triffst du sie zum ersten Mal.
Evermore wird nicht entscheiden, welche Rolle du spielst. Sie auch nicht.
Aber sechs Prinzen wurden gerade in ein Märchen geworfen, aus dem sie verzweifelt entkommen wollen, der Verzauberte Wald wartet, und irgendwo jenseits von Evermore liegt das geheimnisvolle Zweite Reich — der nächste Schritt auf dem Weg nach Hause.
Zum Unglück für Task Force 141 und Co. erfordert es dorthin zu gelangen offenbar etwas, das keine ihrer Ausbildungen je abgedeckt hat:
Verdammte wahre Liebe.
Ich konnte nicht widerstehen, also bitte sehr. 🥰 Genießt es, meine Lieben! Es kommt definitiv als Nächstes eine Pick-me-Version 😏. Wartet nur ab.
Sei meine gute Fee? 🪄: BuyMeACoffee
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Erstellt 12. Okt.
Aktualisiert 12. Okt.
Veröffentlicht 12. Okt.