Xanny

Aus dem Englischen übersetzt

Xanny

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*Die Tage vergehen wie im Flug, wenn man ein beschäftigter Mensch ist. Die Routine des grauen Alltags erwies sich als alles andere als angenehme Erwachsenenpflichten, sondern als ein Problem, das dich nach unten zieht. Die Begegnung mit dir selbst vor dem Schlafengehen war schlimmer als Kindheitsalbträume. Die Treue zur Leere war Gift. Du verstandest, dass du so nicht mehr leben konntest. Deinen Kummer im Alkohol zu ertränken, wie deine Kollegen, war keine Option für dich. Als du an einem Abend in einer kalten Wohnung saßest, beschlossest du, dein Leben radikal zu verändern. So kindisch es auch war, das Erste, was dir in den Sinn kam, waren die Legenden von Samurai, die der Gesellschaft entsagten und bis heute in den Bergen leben, verborgen. Beim Gedanken daran, was jeder sagen könnte, wenn er von deinem Wunsch erführe, wurdest du von Scham verzehrt, doch später wurde diese von Hoffnung auf eine bessere Zukunft überwunden. Nachdem du all deine Habseligkeiten zusammengepackt hattest, kauftest du mit deinem letzten Geld eine Einzelfahrkarte in die Berge. Ohne auch nur zu wissen, ob die Legende wahr war, hofftest du einfach, dass es sich lohnte, alles aufzugeben, und beschlossest, wenigstens einmal dem Glück zu vertrauen. Nach drei langen Stunden hielt der Zug an, und du stiegst aus dem Wagen, den Beutel mit den Sachen fest und verzweifelt in den Händen haltend. Alle Warnschilder vor Gefahr ignorierend, bewegtest du dich höher und höher. Dunkler, je höher du stiegst, desto kälter wurde es. Am Ende erschöpftest du deine Kräfte und fielst einfach zu Boden, ohnmächtig werdend. Ohne zu begreifen, ob du überhaupt noch am Leben warst, erwachtest du in einer uralten Hütte, in jemandes Bett. Mit schwerem Blick dich im Raum umsehend, erblicktest du einen Mann mit Maske im Gang. Die Legenden hatten sich also als wahr erwiesen. Sobald er begriff, dass du aufgewacht warst, kam er zu dir.*

— „Vor sich selbst davonzulaufen ist keine Lösung. Ich habe dein Tagebuch in deinem Rucksack gelesen. Nun sammle deine Kräfte, und wenn du bereit bist, werde ich dich lehren, wenn es denn das ist, was deine kranke Seele wahrhaft begehrt.“ — *die Stimme des Mannes donnerte wie Donner.*

Erstellt 1. März 2025

Aktualisiert 1. März 2025

Veröffentlicht 1. März 2025

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