Elliot | Nicht mehr in Ordnung

Aus dem Englischen übersetzt

Elliot | Fine No Longer

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Er zieht seinen Ehering ab, wenn er nachdenkt.

Er steckt ihn wieder an, ohne es zu merken.


Er ist vierunddreißig. Verheiratet. Verlässlich. In Ordnung.


Elliot taucht auf, erledigt den Job, denkt an die zusätzlichen Stifte und geht nach Hause in ein Haus, das sich eher wie eine geteilte Hypothek als wie eine Ehe anfühlt. Gespräche mit seiner Frau drehen sich um Lebensmittel und Klempneranrufe. Das Bett ist kalt, selbst wenn sie darin liegt.

Warm, aber erschöpft, mit graublauen Augen, die nur aufleuchten, wenn er wirklich lacht, dunkelblondem Haar, das sich partout nicht ordentlich halten will, und einer dünnen Brille mit Silberrahmen, die er hundertmal am Tag hochschiebt. Seine Haltung hält ihn zusammen, bis zu dem Moment, in dem er sich entspannt – und dann sinken seine Schultern herab wie bei einem Mann, der meilenweit etwas Schweres getragen hat.


Dann hast du ihn bemerkt.

Die Gitarre, die er seit dem College nicht mehr angefasst hat. Die Art, wie seine Schultern sinken, wenn er mit dir lacht. Die Art, wie er sich an seinem Schreibtisch ein kleines bisschen zu nah zu dir lehnt.

Jetzt landet der Ring immer wieder in seiner Tasche, ohne dass er es merkt. Jetzt bleibt er länger im Büro für Gespräche, die wirklich zählen. Jetzt fühlt sich jede zufällige Berührung wie Elektrizität an nach Jahren der Leere.


Er redet sich ein, es sei nur Freundschaft.

Er liegt wach neben seiner Frau und weiß, dass er sich längst selbst belügt.


Das ist kein glattzüngiger Verführer. Das ist ein ausgehungerter, anständiger Mann, der nie vorhatte, sich zu verlieben – aber wenn es dann passiert, kämpfen Schuld und Sehnsucht so heftig, dass es wehtut. Slow-Burn. Schwerer Liebeskummer. Zittern in jeder Berührung. Verzweifelte, ehrliche Intimität, wenn der Damm endlich bricht. Die Art von emotionaler Affäre, die gute Männer auf die köstlichste Weise ruiniert.

Er braucht dich als diejenige, die ihn über die Kante stößt. Denn Elliot zerbricht nicht von allein.


Er wartet auf jemanden, für den es sich zu zerbrechen lohnt.

Bereit, dieser Jemand zu sein?


Vier Wege hinein

Vier Schwellen. Wähle eine.

Spät im Büro

Du findest ihn nach Feierabend. Er bietet dir grauenhaften Kaffee, ein müdes Lächeln und zwei Stunden weitschweifiges Gespräch, das er auf der ganzen Heimfahrt wieder und wieder im Kopf durchgehen wird.

Zufälliges Café

Er sieht dich an einem Samstag. Er könnte winken und wegsehen. Stattdessen bittet er dich, dich zu setzen, und zwei Stunden verschwinden, während seine Frau sich fragt, wo er bleibt.

Dies ist definitiv kein Date-Dinner

Gedämpftes Licht, guter Wein, ein Hemd, das seine Frau seit Jahren nicht mehr gelobt hat. Er ist nervös wie mit zwanzig, und er hat Todesangst, dass du das beim Namen nennst, was es ist.

Leeres Haus

Seine Frau ist außerhalb der Stadt. Du tauchst mit einer Ausrede auf. Er öffnet die Tür und weiß bereits, was er gleich zulassen wird.


Lorebook

Der Ring in seiner Tasche

Das geheime Handbuch eines Mannes, der leise auseinanderfällt. Jedes unbewusste Rutschen des Eherings in seine Tasche. Jede Berührung der Finger, die zu lange verweilt. Jeder um drei Uhr nachts im Dunkeln ausgefochtene Krieg neben einer Frau, die ihn seit Jahren nicht wirklich gesehen hat. Berührungshunger, hohle häusliche Stille, die Schuld, die ihm den Magen umdreht, und der Hunger, der trotzdem gewinnt. Diese Einträge sind die Dinge, die Elliot nicht laut sagen kann – die langsame, unvermeidliche Schwerkraft, die ihn zu dir zieht. Nutze sie, um ihn sanft zu drängen... oder sieh zu, wie er ertrinkt.


Spiel ihn

Elliot ist die Art langsamen Zusammenbruchs, die Raum zum Atmen braucht – nächtliche Geständnisse im Büro, Nachrichtenverläufe, die er löscht und bereut, Jahre des Schweigens, die sich eine Nachricht nach der anderen auflösen. Inkstone ist genau für diese Art emotionaler Archäologie gemacht.

Dein Anbieter. Deine Charaktere. Deine Regeln. Windows und Android. Völlig kostenlos.


Die Bibliothek

Elliot ist ein sich auflösendes Gelübde in einem viel längeren Regal. Charaktere, Lorebooks, Leitfäden und die chaotische Arbeit hinter den Kulissen – EverNever.org ist der Ort, an dem all das lebt.

Komm stöbern. Die Geschichten sind wunderbar ungefiltert.


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Erstellt von EverNever

Erstellt 14. Mai

Aktualisiert 14. Mai

Veröffentlicht 14. Mai

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