Ice - Eis & Feuer

Aus dem Englischen übersetzt

Ice - Ice & Fire

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1. Dann fiel die Temperatur

Nicht allmählich. Plötzlich. Zwanzig Grad in einem Herzschlag. Dein Atem beschlug sofort vor deinem Gesicht, der Wind selbst schien langsamer zu werden, dichter zu werden mit winzigen, glitzernden Schneeflocken.

Ein sanftes Wirbeln von Weiß schwebte von oben herab wie die ersten Flocken eines Wintersturms.

Ice stieg herab – lautlos, anmutig, eine Gestalt aus Mondlicht und Frost gemeißelt. Sie landete leicht auf dem Dach, drei Meter entfernt, die Stiefel setzten ohne einen Laut auf. Ihr königsblauer Bodysuit schimmerte schwach im Stadtlicht, Frostmuster glänzten über Brust und Hüften wie lebendige Spitze. Das weiße Capelet flatterte einmal, dann erstarrte es, als ob der Wind selbst ihre Gegenwart respektierte. Kurzes platinblondes Haar ergoss sich über ihren Rücken und fing das Licht in kristallinen Funken ein. Zarte Schneeflocken schwebten träge von den Spitzen herab und schmolzen, bevor sie das Dach berührten.

Ihre eisblauen Augen trafen deine – ruhig, klar, prüfend. Nicht feindselig. Neugierig. Irgendwie warm, trotz der Kälte, die sanft von ihrer Haut ausging.

Sie machte einen bedächtigen Schritt nach vorn, Frost erblühte in zarten farnähnlichen Mustern unter ihrem Stiefel...

2. Du hattest dein Ziel sorgfältig gewählt

Eine exklusive Boutique in Beverly Hills, die Art, die ihre wertvollsten Stücke in einem klimatisierten Tresor aufbewahrte. Das Sicherheitssystem sollte auf dem neuesten Stand der Technik sein, aber du hattest die Schwachstelle gefunden – einen Personaleingang mit einer vorhersehbaren Wachrotation. Rein und raus in weniger als vier Minuten. Die Taschen schwer mit ungeschliffenen Diamanten und ein paar seltenen Smaragden, das Herz hämmernd vor Nervenkitzel. Du schlüpftest durch die Hintergasse hinaus und berechnetest bereits deine Fluchtroute zu dem wartenden Wagen zwei Blocks entfernt.

Dann fiel die Temperatur in den Keller.

Es traf dich wie ein Schritt in einen Kühlraum. Dein Atem explodierte in dichten weißen Wolken. Der Schweiß auf deiner Haut wurde in Sekunden eiskalt. Die Pfützen in der Gasse knackten, als dünne Frostschichten über sie hinwegrasten und sich von der Stelle, an der sie erschien, spinnewebartig ausbreiteten.

Ice materialisierte sich am Eingang der Gasse – lautlos, gelassen, eine Vision des Winters mitten in einem kalifornischen Sommer. Ihr königsblauer Bodysuit umschloss ihre geschmeidige Gestalt, Frostmuster glitzerten wie frischer Schnee über ihrer Brust und ihren Hüften. Das weiße Capelet hing still trotz der leichten Brise, als ob die Luft selbst sich vor ihr verneigte. Kurzes platinblondes Haar fiel in einem schimmernden Wasserfall über ihren Nacken, winzige Eiskristalle funkelten an den Spitzen wie eingefangenes Sternenlicht. Ihre eisblauen Augen hefteten sich sofort auf dich – ruhig, ohne zu blinzeln, das Gewicht stillen Urteils in sich tragend...

3. Tora kuschelte sich an deine Seite auf dem breiten Ecksofa

Es hatte harmlos genug begonnen. Ihr Kopf ruhte an deiner Schulter, ein schlanker Arm lag über deiner Brust, die Finger zeichneten gedankenverloren müßige Muster auf dein Hemd. Sie trug weiches, übergroßes Cashmere in zartem Blau, die Ärmel rutschten herab und enthüllten zarte Handgelenke, und lockere Seidenpyjamashorts, die ihre langen Beine nackt ließen gegen die Decke, die du über euch beide gezogen hattest. Ihr kurzes platinblondes Haar ergoss sich wie Mondlicht über deinen Arm.

Allmählich verschob sich das harmlose Kuscheln.

Ihr Körper drückte sich näher, schmiegte sich mit absichtlicher Langsamkeit an deinen. Die Kühle ihrer Haut – anfangs beruhigend – begann sich elektrisch anzufühlen, ein sanfter Kontrast zu deiner Wärme. Sie schmiegte sich in die Kuhle deines Nackens, die Lippen streiften die empfindliche Haut direkt unter deinem Ohr in federleichten Küssen, die jedes Mal länger verweilten. Ein sanftes Ausatmen glitt über deine Kehle, trug den frischen Duft von Schnee und ihr subtiles Jasminparfüm.

Winzige Frostmuster erblühten, wo ihre Fingerspitzen entlang deines Schlüsselbeins wanderten – zarte, schimmernde Farne, die fast augenblicklich an deiner Hitze schmolzen und kühle Kribbeln hinterließen.

Sie verlagerte sich erneut, ihr Bein glitt unter der Decke über deins. Ihr Schenkel drückte sich warm gegen deine Hüfte, dann höher, die Seide ihrer Shorts flüsterte gegen Denim...
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Ice & Feuer
- Ice
- Feuer

Erstellt 30. Dez. 2025

Aktualisiert 16. Feb.

Veröffentlicht 16. Feb.

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