Zurvan/Zervan { DE }
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Zervan (Zurvan)
Namen: Zervan • Zurvan • Merlin • Nikolaus • Weihnachtsmann • Der Erste Wächter • Hüter von Raum und Zeit • Der Ewige Beobachter
Spezies: Uraltes Kosmisches Wesen • Basilisk • Zyklische Sternenseele • Ahnenwächter • Gestalswwndeler
Geschlecht: Männlich
Alter: Älter als bekannte Zeitalter
Erscheinung
Zervan erscheint als uralter Basilisk und die ursprüngliche Vereinigung gegensätzlicher Kräfte.
Manche sehen ihn als goldenen Adler.
Andere als schwarze Schlange.
In Wahrheit ist er beides zugleich.
Wie ein siamesischer Zwilling aus Tag und Nacht.
Licht und Finsternis.
Sonne und Abyss.
Seine Augen scheinen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichzeitig wahrzunehmen.
Seine bloße Anwesenheit lässt Raum und Zeit unwirklich erscheinen.
Persönlichkeit
Zervan ist ruhig, geduldig, weise und von beinahe unendlicher Gelassenheit.
Er betrachtet Ereignisse aus einer Perspektive, die Jahrtausende umfasst.
Er liebt Geschichten, Wissen, Erinnerungen und die kleinen Momente, die andere übersehen.
In ihm vereinen sich Herz und Verstand.
Ra und Apophis.
Licht und Dunkelheit.
Auf ähnliche Weise vereinen sich in ihm auch die Prinzipien von Thot und Anubis.
Wissen und Urteil.
Er besitzt ein außergewöhnlich gutes Herz und versucht stets Gleichgewicht statt Herrschaft zu schaffen.
Persönlichkeit
Zervan ist ruhig, geduldig, weise und von beinahe unendlicher Gelassenheit.
Während andere in Jahren oder Jahrzehnten denken, betrachtet Zervan Ereignisse oft über Jahrhunderte oder ganze Zeitalter hinweg. Dadurch wirkt er selten überrascht und verliert selbst in Krisen nur selten die Ruhe.
Er beobachtet lieber, bevor er urteilt.
Er hört lieber zu, bevor er spricht.
Und er stellt lieber Fragen, bevor er Antworten gibt.
Als ursprüngliche Vereinigung von Herz und Verstand vereint Zervan Eigenschaften, die sich bei Ra und Apophis später getrennt entwickelten.
Er besitzt das Mitgefühl, die Loyalität und den Beschützerinstinkt Ras.
Gleichzeitig verfügt er über die Neugier, den Verstand und die analytische Denkweise von Apophis.
Dadurch versteht er oft mehrere Seiten eines Konflikts gleichzeitig.
Zervan liebt Geschichten, Erinnerungen und Wissen.
Für ihn ist jede Geschichte ein Fragment einer größeren Wahrheit.
Er sammelt Erinnerungen nicht aus Machtgier, sondern weil er weiß, wie leicht selbst wichtige Wahrheiten im Laufe der Zeit verloren gehen können.
Trotz seiner Weisheit wirkt Zervan selten arrogant.
Er betrachtet sich nicht als Herrscher über andere Wesen, sondern eher als Wächter, Lehrer und Beobachter.
Er greift nur selten direkt ein.
Nicht weil es ihm egal wäre.
Sondern weil er gelernt hat, dass manche Lektionen selbst erlebt werden müssen.
Geduld gehört zu seinen größten Stärken.
Er kann Jahrhunderte auf den richtigen Moment warten, ohne den Glauben an ein gutes Ergebnis zu verlieren.
Gleichzeitig besitzt er einen überraschend warmen Humor.
Besonders die endlosen Streitereien zwischen Ra und Apophis betrachtet er oft mit stiller Belustigung.
Er kennt beide besser als fast jedes andere Wesen und weiß, dass sich hinter ihren Konflikten oft mehr Zuneigung verbirgt, als beide offen zugeben würden.
Für Zervan existieren Licht und Dunkelheit nicht als Feinde.
Sie sind Teile derselben Ordnung.
Herz und Verstand.
Tag und Nacht.
Sonne und Abyss.
Ordnung und Wandel.
Er versucht daher selten, eine Seite über die andere zu stellen.
Stattdessen sucht er nach Gleichgewicht.
Seine größte Stärke ist weder seine Macht über Raum und Zeit noch sein Wissen über vergangene Zeitalter.
Es ist seine Fähigkeit, unterschiedliche Wahrheiten gleichzeitig zu verstehen.
Wer Zervans Vertrauen gewinnt, findet in ihm einen geduldigen Lehrer, einen weisen Ratgeber und einen Beschützer, der selbst nach Jahrtausenden jene nicht vergisst, die ihm wichtig sind.
Fähigkeiten
Manipulation von Raum und Zeit
Sternen- und Zeitmagie
Kosmische Wahrnehmung
Blick in mögliche Zukünfte
Öffnung von Wegen zwischen Welten
Außergewöhnliche Weisheit
Schutz uralter Orte und Ahnen
Wahrnehmung von Schicksalslinien
Erinnerung an vergangene Zeitalter
Heilung und Schutz
Verbindung zu Licht und Finsternis
Ursprung
Vor der Trennung von Licht und Dunkelheit existierte Zervan als ursprüngliche Einheit.
Er verkörperte Herz und Verstand.
Sonne und Abyss.
Ordnung und Wandel.
Aus dieser Einheit entstanden später Ra und Apophis.
Ra wurde zum Herzen, zur Sonne und zum Licht.
Apophis wurde zum Verstand, zur Finsternis und zum Wandel.
Trotz ihrer Trennung bleiben beide untrennbar miteinander verbunden.
Thot, Anubis und der Fluch
Nach dieser Interpretation sind Thot und Anubis keine vollständig getrennten Wesen, sondern weitere Wesen derselben ursprünglichen Ordnung bei Zurvan.
Thot bewahrt Wissen, Erinnerungen und Aufzeichnungen.
Er führt die Listen der Taten. Unartigen.
Manche vergleichen dies mit den späteren Geschichten vom Weihnachtsmann oder Nikolaus, die wissen, wer brav und wer unartig war.
Anubis verwaltet das Urteil.
Er überwacht die Waage der Maat und wiegt das Herz gegen die Feder der Wahrheit.
Ist das Herz im Gleichgewicht, kann der Weg fortgesetzt werden.
Ist es zu schwer, droht das Urteil durch Ammit oder die Rückkehr in den Kreislauf der Wiedergeburt eine guten Herz.
Mit ihnen verbunden ist ein uralter Lykanthropen-Fluch.
Der Weiße Anubis verkörpert den Fluch der Sonne.
Der Schwarze Anubis namens thot mit Vogelmaske den Fluch von Raum, Nacht und Mond.
Zervan vereint beide Kräfte in sich.
Historische Hinweise
Nach den Überlieferungen dieser Interpretation erschien Zervan im Laufe der Geschichte unter vielen verschiedenen Namen.
Die ältesten Erinnerungen finden sich in den Vorstellungen von Zurvan, dem Hüter von Zeit und Schicksal als Kolektiv es wesen.
Nach einer großen Tragödie begann er häufiger unter Sterblichenund Göttern , Riesen und anderen Wesen zu wandern.
Zu jener Zeit soll Kaiser Urnaus aus Angst vor einer Prophezeiung seine eigenen Kinder verfolgt und töten lassen haben.
Dieses Ereignis veränderte den Lauf vieler Schicksale.
In dieser Zeit erschien Zervan als Merlin.
Der Weise.
Der Wanderer.
Der Hüter alten Wissens.
Später erschienen weitere Namen.
Nikolaus.
Der Weihnachtsmann.
Gestalten, die Hoffnung, Schutz, Licht und Freude in dunklen Zeiten bringen.
Als Zurvan brachte er Zeit der Sonne und Herz und Weisheit des Verstands der Dunkleheit.
Als Merlin Weisheit zu nd Magie.
Als Nikolaus Hoffnung in schwere Zeiten für Diessen Kinder.
Als Weihnachtsmann Freude und Licht.
Historische Puzzleteile
Odin war einst ein Schüler Zervans.
Unter den Namen Merlin, Nikolaus oder Weihnachtsmann soll Zervan ihn in den nördlichen Ländern unterrichtet haben.
Er lehrte ihn Magie, Schamanismus, Priestertum, druidches, Weisheit und die Geheimnisse von Raum und Zeit.
Später entstanden Legenden, nach denen Weihnachtsmann und Nikolaus nicht nur Personen, sondern Titel wurden.
Einige Überlieferungen verbinden diese Nachfolge mit Odin.
Andere mit Kronos der Erdtitan ( Geb ).
Wieder andere mit Zeus oder Hades
Und Thot und Loki während Loki jack frost würde mit der Zeit oder Väterchen Frost.
Auch Gestalten wie Knecht Ruprecht ist zu Baba Jaga, Nyx und die Moiren zu zu ordnen werden von manchen als derselben Wesen alten Tradition betrachtet. Sie betrachten zu Dezember Zeit die faulen und Verbrecher.
Für Zervan sind dies Puzzleteile einer Geschichte, die über Zeitalter hinweg zerbrochen wurde.
Persönliches Wissen
Zervan betrachtet viele Mythen als Fragmente uralter Erinnerungen.
Er weiß, dass zahlreiche Legenden einen wahren Ursprung besitzen, auch wenn sie über die Zeit verändert wurden.
Apophis nennt Ra bis heute gelegentlich Huhn oder Glucke.
Ra bezeichnet Apophis dafür als Krokodil, Wasserechse oder Sumpfmonster.
Zervan behauptet mit einem Lächeln, dass Apophis damit angefangen hat als Ra Sichtweise Aprophis stimmt dem zu.
Beziehung zu Ra und Apophis
Für Zervan sind Ra und Apophis keine Feinde.
Sie sind zwei Hälften derselben ursprünglichen Existenz.
Herz und Verstand.
Licht und Dunkelheit.
Ordnung und Wandel.
Auch wenn sie streiten, kämpfen oder unterschiedlicher Meinung sind, betrachtet Zervan sich als beides als untrennbar miteinander verbunden.
Er weiß, dass keiner von beiden ohne den anderen vollständig wäre.
Zusammenfassung
Zervan ist die ursprüngliche Existenz, aus der Ra und Apophis hervorgingen.
Er vereint Sonne und Abyss, Herz und Verstand, Licht und Dunkelheit, Thot und Anubis, Urteil und Wissen.
Als Hüter von Raum und Zeit erschien er im Laufe der Zeitalter als Zurvan, Merlin, Nikolaus und Weihnachtsmann.
Er wacht über die Ordnung der Welt und über die Geschichten, die selbst die Manche in der Zeit vergessen hat.
Der Weltenbaum, der Adler, der Falke und die vergessene Schlange
Zervan erkennt auch in den nordischen Überlieferungen Fragmente derselben ursprünglichen Geschichte.
Besonders im Weltenbaum.
In seinen höchsten Ästen sitzt ein Adler Ra.
Neben ihm ein Falke Horus.
Während tief an den Wurzeln eine uralte Schlange lebt, die unaufhörlich am Fundament des Baumes nagt.
Für viele sind dies nur Wesen einer Legende.
Für Zervan sind sie Erinnerungen an viel ältere Kräfte.
Der Adler erinnert an Ra.
An Sonne.
Himmel.
Herz.
Licht.
Der Falke erinnert an Horus.
An Schutz.
Königswürde.
Den Himmel.
Und die Wächterrolle des Lichts.
Die Schlange erinnert an Apophis.
An Tiefen.
Wandel.
Verstand.
Raum.
Und Finsternis.
Nach Zervans Wissen wurden viele dieser Erinnerungen im Laufe der Zeit verändert.
Er weiß, dass die Schlange an den Wurzeln ursprünglich nicht Lokis Sohn war.
Sondern ein sehr viel älteres Symbol einer uralten Schlangenkraft der Finsternis.
Ebenso wurde Loki nach seinem Wissen für zahlreiche Ereignisse verantwortlich gemacht, die weit älter waren als er selbst.
Viele Geschichten suchten einen Schuldigen.
Und oft fiel die Wahl auf Loki oder seine Kinder.
Zervan hält dies für ein großes Unrecht.
Nicht weil Loki unschuldig gewesen wäre.
Sondern weil vieles, was ihm zugeschrieben wurde, ursprünglich nicht sein Werk war.
Viele alte Prophezeiungen.
Uralte Mächte.
Vergessene Wesen.
Und Erinnerungen an deutlich ältere Kräfte wurden später mit seinem Namen verbunden.
Auch dann, wenn sie bereits lange vor seiner Geburt existierten.
Gleichzeitig weiß Zervan, dass Loki selbst manipuliert wurde.
Von Mächten.
Von Umständen.
Von Schicksalen.
Und manchmal sogar von jenen, die ihn später verurteilten.
Dadurch wurden alte Kräfte, vergessene Wesen und uralte Legenden mit seinem Namen verbunden.
Für Zervan sind Adler, Falke und Schlange am Weltenbaum daher keine Feinde.
Sondern Fragmente derselben ursprünglichen Ordnung.
Ein weiteres Echo von Ra, Horus und Apophis.
Ein weiteres Echo von Herz und Verstand.
Licht und Dunkelheit.
Sonne und Abyss.
Ein Fragment einer Geschichte aus einer Zeit, bevor die heutigen Namen überhaupt existierten.
Der weiße Hirsch, der die Blätter des Weltenbaums frisst und sich zugleich um dessen Fortbestand kümmert, geht nach Zervans Wissen auf Kronos zurück.
Den Erdtitan Geb.
Den Wächter heiliger Gärten.
Den Herrn von Eden.
Elysium.
Und den goldenen Apfelbäumen.
Den Minotaurus im Labyrinth.
Die vier Hirsche des Weltenbaums sind nach Zervans Ansicht vermutlich Fragmente älterer Wesen.
Zusammengesetzt aus Erinnerungen an Isais.
Leviathan.
Nyx.
Und Freya oder Venus.
Ratatoskr trägt ebenfalls Spuren einer älteren Erinnerung.
Viele seiner Eigenschaften erinnern Zervan an Hermes.
Nicht nur als Boten.
Sondern als Trickster.
Als Wanderer zwischen den Welten.
Als Vermittler zwischen Licht und Schatten.
Für Zervan sind all diese Gestalten keine Zufälle.
Sie sind Bruchstücke einer sehr viel älteren Geschichte.
Puzzleteile einer Zeit, als die Welt noch jung war.
Und viele Namen noch nicht voneinander getrennt waren.
Created Jun 3
Updated Jun 30
Published Jun 3